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Programm Freitag, 27.10.2023


19:30 - ca. 22:00 Uhr
Kulturmarkt Zürich - Wiedikon, Aemtlerstrasse 23

 



Moderation: Giuliano Carnovali, Rollstuhlfahrer

Giuliano ist seit einem schweren Verkehrsunfall 2019 querschnittsgelähmt. Sein Schicksalsschlag hindert ihn aber nicht daran, weiter positiv durchs Leben zu rollen und seine Träume zu verwirklichen. Behinderung: inkomplette Paraplegie (rechter Ellbogen versteift).


Input zu Musik und Tanz

Das Verhältnis von Tanz und Musik hat sich historisch immer wieder verändert. Wer gibt den Ton an? Welche Musik passt zu welchen Tanzformen? Können wir ohne Musik tanzen?

Die Mitwirkenden der Gruppe manntanzt improvisieren zu diesen Fragen, und laden die Zuschauenden ein, ihre Sehgewohnheiten und Vorlieben zu erweitern. Mit Erläuterungen von Tina Mantel.

 


Tanztheater

Tanztheater wurde in den 1970er Jahren vor allem durch Pina Bausch zu einer eigenständigen Gattung der Tanzkunst, mit Ursprung im deutschen Ausdruckstanz. Der Begriff beschreibt eine Verbindung von Tanz und theatralischen Mitteln wie Sprache, realistischem Bühnenbild und dem Einbezug der Biografien der Tänzer*innen.



FADE in BLOSSOM          Collectif *PERSONA GRATA*

 

Junge Erwachsene aus Romont FR

 

Choreografie: Joëlle Dumas

Tanz: Aurore Dumas, Eva Guillaume, Henri Kaspar, Manon Trümpler, Rachel-Rose Baechler

Live-Musik: Valentin Dumas

 

In einem Satz

Fünf Individuen machen sich auf zu einer Reise zu sich selbst.

 

Wer tanzt ?

Es tanzen junge Erwachsene, mit unterschiedlicher Tanzerfahrung und verschiedenen Berufen.

Sie alle verbindet das Leben in einer Arbeitswelt, die sie ständig mit Anforderungen konfrontiert und ihrer Individualität wenig Raum gibt.

www.danse-theatre.ch

 

Worum geht es ?

Die Mitwirkung an diesem Stück bietet den Tanzenden die Möglichkeit, sich von ihrem Arbeitsalltag zu distanzieren und sich selbst zu entdecken. Der Tanz ist für sie ein sicherer und freier Raum, um die eigene Persönlichkeit in Bewegungsqualitäten und -formen auszudrücken. So lebt die Choreografie von der Einzigartigkeit der Mitwirkenden.

 


Zeitgenössischer Tanz

Unter dem Sammelbegriff Zeitgenössischer Tanz wird im Allgemeinen die choreografische Bühnentanzkunst der Gegenwart verstanden. Es werden in jüngerer Zeit entwickelte Tanztechniken eingesetzt und aktuelle Strömungen aus anderen Kunstformen aufgenommen. Tanz kann hier sehr abstrakt sein. Er wird als Zeichensprache eingesetzt, die nur vom Körper in Bewegung handelt.



Mille Sens          BewegGrund Young

                                                     

Jugendliche mit und ohne Behinderungen aus Bern

 

Choreografie: Vanessa Cook

Tanz: Rouven Aeschlimann, Kim Bigler, Linda Burren, Elin Gutscher, Clara Koechlin, Johanna Suska

Musik: Rachel Portman

Künstlerische Leitung: Susanne Schneider

 

In einem Satz

Fünf junge Menschen erforschen ihre Sinne und entwickeln daraus ihren Tanz.

 

Wer tanzt ?

Die Gruppe besteht aus jungen Menschen zwischen 12 und 26 Jahren, mit und ohne Behinderungen. Sie ist Teil der «BewegGrund Performancegruppe», in der professionell und nicht-professionell ausgebildete Menschen unter professioneller Leitung tanzen und auftreten.

www.beweggrund.org

 

Worum geht es ?

Das Stück erforscht, wie köstliche Speisen, feine Düfte, überraschende Klänge und zarte Berührungen den Menschen in Bewegung versetzen. Jede Erkundung führt die Tanzenden zu einem Gefühl oder einer Empfindung, die sich auf der Bühne als spielerischen Tanz äussert. Ein Stück voller reichhaltiger sensorischer Erfahrungen.

Förderung/Co-Produktion: Stadt & Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Stiftung Sostenuto, Ruth & Arthur Scherbarth Stiftung

 


Tanztheater

Tanztheater wurde in den 1970er Jahren vor allem durch Pina Bausch zu einer eigenständigen Gattung der Tanzkunst, mit Ursprung im deutschen Ausdruckstanz. Der Begriff beschreibt eine Verbindung von Tanz und theatralischen Mitteln wie Sprache, realistischem Bühnenbild und dem Einbezug der Biografien der Tänzer*innen.



Meer nah                         Cia. vis à vie

 

Tanzende in ihren besten Jahren aus Basel

 

Choreografie: Pilar Buira Ferre

Tanz: Ines Berlanda, Susanne Schaub, Oliver Föhring, Pilar Buira Ferre

Musik: Max Richter, arrangiert von Hannes Kumke

Lichtdesign: Walter Schneider

Kostüm: Pilar Buira Ferre

Koordination u. Ersatz-Tänzerin: Beate Fritz-Rudorf

 

In einem Satz

Eine Gruppe begibt sich auf eine Reise übers Wasser - in der Hoffnung, eine bessere Zukunft zu finden.

 

Wer tanzt ?

Die Tanztheater-Kompanie «vis à vie» wurde vor fünf Jahren von der Choreografin und Tänzerin Pilar Buira Ferre gegründet. Das Besondere an der Gruppe ist, dass die Tanzenden 50 Jahre oder älter sind. Die meisten von ihnen haben das Tanztheater erst für sich entdeckt, nachdem wichtige Lebensbereiche wie Beruf, Familie und Kinder nicht mehr all ihre Zeit beanspruchten.

www.tapvisavie.ch

 

Worum geht es ?

Das Stück handelt von Menschen auf der Suche nach einem sicheren Ort. Einem Ort, an dem sie willkommen sind und sich verstanden fühlen. Der Weg dorthin ist eine lange Reise über das Wasser, welche die Menschen zu Tode erschöpft. Doch was auch immer auf dieser Reise geschieht: es gibt kein Zurück mehr, sondern nur die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Förderung/Co-Produktion: Fondation Rosenhof

 


Tanztheater

Tanztheater wurde in den 1970er Jahren vor allem durch Pina Bausch zu einer eigenständigen Gattung der Tanzkunst, mit Ursprung im deutschen Ausdruckstanz. Der Begriff beschreibt eine Verbindung von Tanz und theatralischen Mitteln wie Sprache, realistischem Bühnenbild und dem Einbezug der Biografien der Tänzer*innen.



Zopf ab          Tanztheater Dritter Frühling

                                                                 

Bewegungsfreudige Menschen ü65 aus Zürich

 

Choreografie: Angelika Ächter & Katrin Oettli, in Zusammenarbeit mit allen Tanzenden

Tanz: Hanna Brunner, Alojz J. Cerar, Agatha Gachnang, Katharina Haas, Madeleine Hirsch Jemma, Heidemarie Hirschauer, Monika Imfeld, Verena Kromer, Oda Ursula Müller-Ruff, Hannah Munz, Monika Schär-Walder, Luce-Hélène Tardent, Monika Waldmeier, Christina Widmer

Live-Musik: Ralf Buron

Video: Katrin Oettli

Lichtdesign: Jennifer von Känel

Kostüm: Doris Berger

Assistenz Kostüm, Bühne & Maske: Sona Nydegger

Assistenz Choreografie: Aline Gia Perino

 

In einem Satz

Eine Neuinterpretation des Klassikers «Le Sacre du Printemps» mit live Musik - irritierend und berührend.

 

Wer tanzt ?

Das Tanztheater Dritter Frühling ist das älteste Tanztheater mit Menschen ü65 in der Schweiz. Für das Stück kommen 13 Tänzerinnen und ein Tänzer im Alter zwischen 66 und 84 Jahren zusammen. Einige von ihnen sind seit vielen Jahren Teil des Tanztheaters, während andere nur für dieses Stück hinzukommen und zum ersten Mal auf der Bühne stehen. Sie alle verbindet die Freude am Tanz.

www.dritter-fruehling.ch

 

Worum geht es ?

Wie können wir zusammenstehen und was treibt uns auseinander? Ist nach dem Urknall tatsächlich etwas fürchterlich falsch gelaufen und marschiert bereits ein Geist neben mir? Sind wir dabei, die Kontrolle zu verlieren? Das Stück transformiert persönliche und politische Kämpfe in eigene Rituale, die rhythmisch tanzend im aktuellen Zeitbezug dargestellt werden. Getragen wird die Tanzgruppe von einem gemeinsamen Puls und dem Wunsch nach einer Utopie.

 


Wir danken:

Bundesamt für Kultur BAK  |  Ernst Göhner Stiftung  |  Stadt Zürich Kultur  |  Stiftung Corymbo  |  Stanley

Thomas Johnson Stiftung  |  Stiftung Anne-Marie Schindler  |  Cassinelli-Vogel-Stiftung  |  Elisabeth Weber Stiftung  |  Migros Kulturprozent  |  Fondation Oertli Stiftung und weiteren Förderinstitutionen.

 


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